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Aktuell

Sommerfest bei Kästners / Summertime Party at Kästner's

Am Freitag lud das Literaturhaus Villa Augustin unter dem Motto meet new friends zum Sommerfest ein. Es gab Lesungen, Musik, Spiele im Garten für Groß und Klein, Führungen durch das Erich Kästner Museum und jede Menge Spaß und Begegnungen. Danke an das Literaturhaus und das Erich Kästner Museum für den schönen Abend!

On Friday the house of literature invited refugees and locals under the label meet new friends to a summertime party. The guests enjoyed readings, music, games for young and old in the garden, guided tours through the Erich Kästner Museum and plenty of fun and encounters. Thanks to the Literaturhaus Dresden and the Erich Kästner Museum for this great evening!

Sommerfest bei Kästners

Eine Frage des Anstands: Gespräch mit Elisabeth Ehninger und BAP-Sänger Wolfgang Niedecken in der Sächsischen Zeitung vom 16.7.2016

Von Nadja Laske

Foto: Sven Ellger

Wiedersehen mit Freude: Vereinschefin Elisabeth Ehninger und Wolfgang Niedecken kennen sich seit dem Offen-und-bunt-Konzert gegen Pegida 2015. Zuletzt trafen sie sich Anfang des Jahres, als Dresden – Place to be e.V. den Bürgerpreis der Zeitungsverleger bekam.

So in etwa ist das. Als ob einer übers Wasser gehen kann, und die Leute sagen: Der ist nur wasserscheu! Wolfgang Niedecken guckt über die Elbe. Brücken gibt’s hier genug. Da muss sich keiner die Sohlen nass machen. Brücken gibt’s noch immer zu wenige. Das weiß der Sänger auch. Will man welche bauen, muss man mit allem rechnen. Niedecken zieht den Vergleich aus reichlich Erfahrung. „Künstler stecken immer im Dilemma. Engagieren sie sich politisch, heißt es: Die wollen sich nur profilieren. Tun sie es nicht, fragt man: Wo bleiben die Künstler mit Rückgrat?“

Von Aktionismus hält er nichts. „Ich überlege mir ganz genau, wofür ich mich einsetze, und lasse mich vor keinen Karren spannen. Wenn, dann spanne ich mich selbst davor“. Als politische Rockband versteht er BAP nicht. Mit seinen Musikerkollegen feiert Wolfgang Niedecken gerade vierzigjähriges Bühnenjubiläum. Deshalb ist er auf Tour und tritt am Sonnabend in der Jungen Garde auf. Ein schöner Anlass, sich zuvor in Dresden mit einer Bekannten zu treffen: Elisabeth Ehninger, Vorsitzende des Dresden – Place to be e.V. Als Künstler kannte sie Wolfgang Niedecken natürlich, privat hat sie ihn Anfang 2015 zum ersten Mal erlebt. Da hatte sie ihn für das Konzert „Offen und bunt“ eingeladen. Niedecken kam „mit ganz kleinem Besteck“, sprich nur mit Gitarre und zwei Songs. Bis heute ist er von der Veranstaltung beeindruckt. „Da haben sich nicht Künstler politisch zu Wort gemeldet, sondern die Wortmeldung kam aus der Mitte der Gesellschaft. Das war eine tolle Sache.“ Wie Pegida in Dresden zu einer tausendköpfigen Bewegung heranwuchs, hatte der 65-Jährige über Medienberichte verfolgt. „Was passiert denn da, habe ich mich gefragt.“ In Erklärungsnotstand waren auch viele Dresdner, wie Elisabeth Ehninger. Erst 2014 hatte sie mit einigen Freunden und Bekannten den Verein Dresden Place to be gegründet und begonnen, ausländischen Studenten und Angestellten zu helfen. Der Verein vermittelte Dresdner Paten, die die Neulinge auf wichtigen Wegen in der neuen Umgebung begleiten und ihnen signalisieren, gern gesehen zu sein.

Anderthalb Jahre später sitzen Wolfgang Niedecken und Elisabeth Ehninger wieder zusammen und betreiben Erinnerungskultur. Die Vereinschefin denkt mit Schaudern an die „stummen Demonstranten“ von damals, die jede Kommunikation strikt ablehnten, und freut sich, dass die Zahl derer, die Dresden befremdet den Rücken kehren wollen, inzwischen kleiner wird. Der Musiker denkt an die Stimmung, damals auf dem Konzert an der Frauenkirche, und an die fiesen Rückenschmerzen, die ihn dabei quälten. Daran, wie lässig die Kölner mit den vielen Flüchtlingen umgegangen sind, und an die Häme im Netz „nach Köln“: Das habt ihr nun von eurer Willkommenskultur.

Mit Blick zurück und in die Zukunft sagt Wolfgang Niedecken: „Das ist und bleibt eine Frage des Anstandes.“ Ziel muss sein zu erreichen, dass Menschen nicht verhärten, dass sie ihre Empathie behalten und bereit sind, sich mit den Dingen zu beschäftigen, die in der Welt passieren. „Ich sehe nichts Falsches an Angela Merkels Satz: Wir schaffen das.“ Hätte sie sagen sollen: Wir versuchen, das zu schaffen? Niedecken stellt sich die Frage selbst und überlegt. „Nein. Dann hätte der Nächste gefragt: Und wenn nicht? Dabei bleibt nichts anderes übrig, als es zu schaffen.“ Was kann er als Musiker tun? „Eine Haltung haben“, sagt der Sänger. Die muss nicht aus jedem Liedtext quellen. Doch wenn die Sprache auf die großen Themen dieser Erde kommt, hält er nicht die Klappe. „Was in Afrika seit Jahrzehnten los ist, wurde hier weggezappt oder erschien erst auf gar keinem Kanal.“ Jetzt kommen auch von dort Menschen zu uns. Offensichtlich, sagt Niedecken, brauche es diese sinnliche Erfahrung, um die Dramen am anderen Ende der Welt ernst zu nehmen. Er selbst engagiert sich schon seit Jahren als Botschafter der Hilfsaktion „Gemeinsam für Afrika“ und gründete ein Programm für ehemalige Kindersoldaten in Uganda.

Am Sonnabend wird Niedecken auch zusammen mit dem syrischen Oud-Spieler Thabet Azzawi auftreten. Der Medizinstudent war 2012 aus seiner Heimat in den Jemen und dann nach Dresden geflohen. Hier spielt er mit seiner arabischen Kurzhalslaute unter anderem in der Banda Internationale.

Es scheint, als sei die Zeit für große Gesten vorbei. Elisabeth Ehninger konzentriert sich auf die Flüchtlingsarbeit ihres Vereins, und Wolfgang Niedecken spielt mit einem unerhörten Gedanken. „Roland Kaisers Rede in Dresden hat mir wegen seiner politischen Standhaftigkeit imponiert“, sagt er, „Das habe ich ihm letztens auf der Echo-Preisverleihung gesagt.“ Eine Koalition Kaiser – Niedecken sei unvorstellbar, aber so gesehen denke er doch gern mal darüber nach.

Wöchentlicher Nähkurs für Frauen im CRTD macht eine Sommerpause. Am 19. August geht es wieder los.

The weekly sewing course in CRTD stops during the summer break. The course continues at 19th August.

 

Der Verein Place to be! e.V. organisert jeden Freitag nachmittag gemeinsam mit dem CRTD einen Schneiderkurs für Frauen.

Ort: Center for Regenerative Therapies Dresden (CRTD), Fetscherstr. 105, 01307 Dresden

Zeit: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Mit: Martha Scherm (Schneidermeisterin) und Dolmetschern

Anmeldung bitte an:dd.placetobe@gmail.com& TELEFON: 0151 23 70 14 85

Please find here English and Arabic  information flyers about the sewing course in CRTD. We are happy to welcome you soon!

Der Schneiderkurs ist erfolgreich gestartet. Es nahmen an den ersten Kursen 8 Interessierte teil und konnten neben handwerklichen und gestalterischen Fertigkeiten auch ihre kommunikativen und sprachlichen Fähigkeiten testen und erweitern.

Wir danken den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des CRTD, die uns als Übersetzerinnen so toll unterstützen und freuen uns über weitere Interessierte!


#WirsindDresden

Menschen, Gruppen und Initiativen, die sich in Dresden und Sachsen für und mit geflüchteten Menschen engagieren, präsentieren sich und zeigen Gesicht.

People, groups and initiatives supporting refugees in and around Dresden are presented here and show their face.

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 "meet new friends" - Begegnungsfest in SLUB 02.06.2016


02.06.2016 meet new friends Begegnungsfest  - SLUB Banner

Rundum Buch / All around books
Ein Begegnungsfest rund um arabische, persische und deutsche Literatur

Please find English information here.

Unter dem Motto „meet new friends“ ludt die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden gemeinsam mit dem Montagscafé des Staatsschauspiels Dresden und dem Verein Dresden – Place to be! e.V. zu einem Begegnungsfest zwischen Dresdnern und Neu-Dresdnern ein.

Donnerstag, 2.6.2016, 16.00 bis 19.00 Uhr
SLUB Dresden, Zellescher Weg 18, Vortragssaal

16.00 Begrüßung im Vortragssaal
16.15-17.30 Literatur-Rundgang / Familienprogramm Lesepaten
17.30-18.00 Imbiss
18.00-19.00 Lesung im Vortragssaal

Eintritt frei

Die Reihe „meet new friends“ fördert das Kennenlernen, den interkulturellen Austausch und Patenschaften zwischen Dresdnern und Geflüchteten. Die Tandems werden von der Cellex Stiftung und Dresden – Place to be! e.V. begleitet. Im Montagscafé betreut das Staatsschauspiel Dresden kontinuierlich seit über einem Jahr Geflüchtete und unterstützt deren Vernetzung mit den Menschen vor Ort. Nun lädt die SLUB Dresden alle Tandems und weitere am interkulturellen Austausch interessierte Menschen  zum Kennenlernen mit Familienprogramm und einem kleinen Buffet ein. Gäste ab 16 Jahren können einen kostenfreien Benutzerausweis erhalten und die vielfältigen Medienangebote der Bibliothek nutzen.

Ein literarischer Rundgang „Rundum Buch / All around books“ führt an verschiedene Stationen mit arabischer, persischer, englischer und deutscher Literatur. Es gibt internationale Klassiker wie Cervantes, Michail A. Bulgakow oder Tschingis Aitmatow und Geschichtenerzähler wie Rafik Schami zu entdecken. Weitere Stationen zeigen Lyrik von Najet Adouani und Granaz Moussavi, Bild- und Fotobände von Luna Al-Mousli und Mansoureh Shojaee oder Romane von Haifa Baitar, Sukri al-Mabhut und Fariba Vafi. Für junge Bücherfans warten ins Arabische und ins Persische übersetzte Harry-Potter-Bücher. Der Literatur-Rundgang endet mit einer mehrsprachigen Buch-Lesung im Vortragssaal.

Wir danken Ihnen sehr für Ihr zahlreiches Kommen!

 Frau Elisabeth Ehninger - Bürgerin des Jahres 2015

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Wir freuen sehr, dass Frau Ehninger, als Vorsitzende unseres Vereins Dresden - Place to be! e.V. am 18. Februar 2016 vom Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger e.V. mit dem Bürgerpreis 2015 ausgezeichnet wurde.

Elisabeth Ehninger wurde damit, stellvertretend für den Verein, für den Einsatz für Flüchtlinge und die Stärkung einer Willkommenskultur in Dresden geehrt und betonte anschliessend, dass das mit dem Preis ausgezeichnete Engagement ohne unsere Kooperationspartner, wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Staatsschauspiel, die Semperoper Dresden, die Cellex Stiftung, die zahlreichen Forschungseinrichtungen in Dresden, die TU Dresden, alle Helferinnen und Helfer der vergangenen Veranstaltungen sowie alle beteiligten Dresdnerinnen und Dresdner, nicht möglich gewesen wäre.

Der Bundesminister des Inneren, Herr Thomas de Maiziére, würdigte die Preisträgerin vor mehr als 200 geladenen Gästen und Vertretern aus Politik und Medienin der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin.

Wir alle haben diesen Preis gewonnen.

Weitere Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 Meet new friends day im Albertinum 31.01.2016

Meet new friends header

Das erste Dresdner „meet new friends“-Begegnungsfest im Albertinum war ein voller Erfolg! Über 2500 Menschen haben fast vier Stunden zusammen gefeiert, geredet, getanzt und gelacht – und sie haben sich verabredet! Wir haben den Eindruck, dass uns allen miteinander ein wirklich schönes, sinnvolles und nachhaltiges Fest gelungen ist und möchten uns für Ihre Unterstützung und Beteiligung noch einmal ganz herzlich bedanken.

Impressionen vom Fest finden Sie hier.

Hier können Sie sich einen Film vom Fest anschauen (gefilmt von Anja Schneider).

Bürgerpreis der Deutschen Zeitungsverleger

[21.09.2015 - NEWS] Willkommen auf unserer Homepage! Wir ALLE haben den Bürgerpreis der Deutschen Zeitungsverleger erhalten. Danke an alle HelferInnen und SpenderInnen, die sich in einem lebendigen und starken Netzwerk für ein offenes und buntes Dresden engagieren.

Wir machen weiter...
Herzliche Grüße, Elisabeth Ehninger

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Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bis zu einer Spendensumme von 200 Euro pro Einzelspende den Finanzbehörden ein „vereinfachter Spendennachweis“ genügt (z.B. Buchungsbestätigung der Bank/Kontoauszug).

Wir versenden eine Zuwendungsbescheinigung ab einer Spendensumme über 200 Euro per Post. Bitte vermerken Sie dazu Ihre Privatadresse unter Verwendungszweck. Vielen Dank.

Wenn Sie für eine Spende in 2015 noch keine ZWB erhalten haben, können Sie diese unter Angabe Ihrer Adresse bei uns anfordern. Gern stellen wir auch für Spenden bis 200 Euro auf Wunsch und Nachfrage eine Bescheinigung aus.

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